Darmkrebs (kolorektales Karzinom) | Entstehung und Therapie

Darmkrebs (kolorektales Karzinom)

Spricht man von Darmkrebs, so meint man zusammenfassend die Darmkrebserkrankungen von Dickdarm (Kolonkarzinom) und Enddarm (Rektumkarzinom). Darmkrebs wird deshalb auch als kolorektales Karzinom bezeichnet. Es kann natürlich auch Krebs in anderen Teilen des Darms entstehen, diese sind aber eher selten.

Darmkrebs gehört in Europa zu den häufigsten Krebserkrankungen (Platz 2 der häufigsten Krebserkrankungen sowohl für Männer als auch für Frauen, Robert-Koch-Institut 2006). In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 73 000 Menschen an Darmkrebs und ca. 28 000 Menschen sterben daran. Statistisch gesehen erkranken im Laufe ihres Lebens in Deutschland 6 von 100 Menschen an Darmkrebs, d.h. jeder Siebzehnte von uns.

Hintergrundinformationen zu Krebs

Als Krebs bezeichnet man allgemein bösartige Neubildungen, die durch die Entartung körpereigener Zellen entstanden sind. Krebszellen haben verschiedene Eigenschaften:

  • veränderter Zellaufbau
  • Einwachsen in umliegendes Gewebe
  • Fähigkeit, Tochtergeschwülste (Metastasen) auszubilden

Je nachdem, aus welchen Ursprungszellen sich die Krebszellen entwickelt haben, teilt man sie in drei Krebsarten ein.

  • Karzinome (am häufigsten): Entstehen aus der obersten Deckschicht von Haut, Schleimhaut oder Drüsen (auch Epithel genannt)
  • Sarkome: Entstehen aus Bindegewebs- oder Nervenzellen
  • Leukämien und Lymphome: Entstehen aus den blutbildenden Zellen in Knochenmark, Milz und Lymphgewebe

Entstehung und Ursachen von Darmkrebs

In der Regel entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Darmpolypen. Die Entartung vom gutartigen Darmpolyp (Adenom) zum bösartigen Krebs (Karzinom) ist ein Prozess, der über viele Jahre laufen kann (Adenom-Karzinom-Sequenz). Die Entartung beruht auf vielen aufeinander folgenden Genveränderungen (Mutationen) an den Schleimhautzellen der Darmwand. Diese führen letztlich zum Verlust der Wachstumskontrolle der Zellen, sodass sie sich ungehindert teilen und bösartig ausbreiten können. Dies geschieht in mehreren Schritten:

Die Schleimhautzellen beginnen sich lokal übereinander zu schieben, sodass nach und nach eine kleine Geschwulst, ein so genanntes Adenom, entsteht. Das häufigste Erscheinungsbild eines solchen Adenoms ist der Darm-Polyp. Ein Polyp wächst als sichtbare Knospe in den Darm-Raum hinein. Er kann dadurch bei einer Darmspiegelung gut erkannt und ggfs. auch abgetragen werden.

Abtragung einer Polype im Rahmen einer Darmspiegelung
Abtragung einer Polype im Rahmen einer Darmspiegelung | © Ortenau Klinikum, Lizenz: CC BY 3.0

Wird der Polyp jedoch nicht erkannt, so finden nach und nach immer mehr Genveränderungen in den Zellen statt, bis sie schließlich zu bösartigen Krebszellen geworden sind. Beginnen sie irgendwann in das umgebende Gewebe hinein zu wuchern, spricht man von einem „invasiven“ Tumorwachstum. Die Tumorzellen wachsen langsam in die gesamte Darmwand vor. Außerdem können sich einzelne Zellen lösen und sich von Blut oder Lymphflüssigkeit an andere Orte des Körpers treiben lassen und dort Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Dieser gesamte Prozess, vom Polypen bis zum Krebs, wird auf eine Zeitspanne über 5-10 Jahren geschätzt. Das Risiko für eine solche Entartung steigt mit dem Alter, die meisten Darmkrebs-Patienten sind über 50 Jahre alt. Die Genveränderungen können allerdings auch vererbt sein (ca. 20-30 % der Fälle), was zur Folge hat, dass sich der Krebs auch schon in jüngerem Alter ausbilden kann. Gibt es in einer Familie gehäuft Darmkrebs, ist also besondere Vorsicht geboten.

Weitere Faktoren, die Gene verändern und so die Krebsentstehung fördern können, sind unter anderem

  • Tabakrauch
  • ein erhöhter Alkoholgenuss
  • Übergewicht
  • ungesunde Lebensweise und Ernährung (wenig Obst, Gemüse und Bewegung)
  • chronische Entzündungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • verschiedene Chemikalien
  • radioaktive Strahlung
  • UV-Strahlen

Auch im Rahmen bestimmter anderer Krebserkrankungen wie Brust– oder Eierstockkrebs besteht ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Symptome von Darmkrebs

Am Anfang des Darmkrebses liegen meist noch keine oder nur sehr wenige Krankheitsbeschwerden (Symptome) vor. Im weiteren Verlauf können sich folgende erste Anzeichen zeigen:

  • veränderte Stuhlgewohnheiten (Wechsel von Verstopfung und Durchfall, Veränderungen von Stuhlkonsistenz, -farbe, -geruch oder gehäufter Stuhldrang)
  • Blut im Stuhl

Der Nachweis von Blut im Stuhl bedeutet nicht zwangsläufig Darmkrebs, viel häufiger liegen andere Ursachen wie Hämorrhoiden, Polypen oder Entzündungen vor. Jedoch sollte in diesen Fällen immer eine Abklärung erfolgen!

Weitere Warnzeichen sind

  • plötzlicher Leistungsabfall
  • Gewichtsabnahme
  • nächtliches Schwitzen
  • Fieber

Da derartige Beschwerden aber keinesfalls beweisend für Darmkrebs sind und auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine genaue Abklärung empfohlen.

Diagnose und Vorsorge

Die Heilungschancen für Darmkrebs sind umso besser, je früher er erkannt und behandelt wird. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen könnte man Darmkrebs nahezu komplett verhindern bzw. heilen. Das von den gesetzlichen Krankenkassen angebotene Darmkrebsvorsorgeprogramm kann und sollte jeder ab dem 50. Lebensjahr nutzen. Bis zum 55. Lebensjahr hat man Anspruch auf eine Tastuntersuchung des Enddarms und einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl pro Jahr.

Nach dem 55. Geburtstag wird zusätzlich eine Darmspiegelung (Koloskopie) als Vorsorge angeboten, auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Sind in der Familie Darmkrebs-Erkrankungen bekannt, sollte die Koloskopie unter Umständen schon früher erfolgen. Denn früh erkannt, hat Darmkrebs eine sehr gute Prognose und kann komplett geheilt werden.

Untersuchungsmethoden zur Vorsorge oder zum Nachweis von Darmkrebs

Zunächst nimmt der Arzt eine Tastuntersuchung des Enddarms vor (digitale rektale Untersuchung). Dabei ertastet und beurteilt er den Enddarm, den Schließmuskel und die Prostata. Ein auffälliger Tastbefund muss mittels einer Darmspiegelung abgeklärt werden.

Ggf. folgen im Anschluss weitere Untersuchungen. Ziel ist:

  1. festzustellen, ob tatsächlich ein Darmkrebs vorliegt (Tumornachweis),
  2. und wenn nachgewiesen, wie weit dieser fortgeschritten ist (Tumorstaging).

In einem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt werden außerdem sowohl die aktuellen Beschwerden als auch die Begleiterkrankungen und Risikofaktoren erfasst.

Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Okkultbluttest, Hämokkult)

Der Enddarm, der Schließmuskel und die Prostata können mit dem Finger ausgetastet und beurteilt werden. Ein auffälliger Tastbefund muss mittels einer Darmspiegelung abgeklärt werden.

Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Okkultbluttest, Hämokkult)

Drei aufeinander folgende Stuhlproben werden im Labor auf mit dem bloßen Auge nicht erkennbares Blut untersucht. Bei Nachweis von Blut im Stuhl muss sich zur weiteren Klärung eine Darmspiegelung anschließen.

Darmspiegelung (Koloskopie)

Nur die Darmspiegelung, in Verbindung mit der Entnahme einer Gewebeprobe, kann einen Darmkrebs sicher nachweisen. Zudem kann der Arzt dabei Darmpolypen als mögliche Krebsvorstufen erkennen und umgehend beseitigen.

Die Darmspiegelung kann je nach dem untersuchten Darmabschnitt und dem verwendeten Endoskop (Kamera- und Lichtinstrument) noch weiter unterteilt werden in:

  • Koloskopie (flexible Spiegelung des gesamten Dickdarms)
  • Sigmoidoskopie (flexible Spiegelung des unteren Dickdarmes und des Enddarmes)
  • Rektoskopie (starre Spiegelung des Enddarmes bis ca. 15-20cm)

Darmspiegelung mit Normalbefund
Darmspiegelung bei Normalbefund | Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Virtuelle Darmspiegelung (CT- oder MR-Kolonographie) oder Röntgen-Untersuchung (Kolon-Kontrasteinlauf)

Diese radiologischen Verfahren gehören nicht zur Routine-Vorsorge, können aber bei speziellen Fragestellungen wichtig sein. Bei der Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schichtaufnahmen des Körperinneren angefertigt und mit speziellen Computerprogrammen zu einer dreidimensionalen Ansicht des Darminneren weiterverarbeitet.

Beim Kolon-Kontrasteinlauf wird der Dickdarm über den After mit Kontrastmittel gefüllt und auf Röntgenbildern dargestellt. Allerdings sind Entzündungen und kleinere Polypen schlechter beurteilbar als bei einer Koloskopie. Hinzu kommen die Strahlenbelastung und die eingeschränkte Anwendbarkeit des CT/MRT für Patienten mit Metallimplantaten, Herzschrittmachern oder Platzangst.

Der größte Nachteil der virtuellen Darmspiegelung ist jedoch, dass verdächtige Befunde weder entfernt noch durch Entnahme einer Gewebeprobe weiter untersucht werden können. Die konventionelle Darmspiegelung bleibt somit die Methode der Wahl in der Diagnostik von Darmkrebs.

Untersuchungsmethoden zur Erfassung des Krankheitsausmaßes

Ultraschalluntersuchung des Bauchraums

Der Ultraschall (Sonographie) ist eine einfache und risikolose Untersuchungsmethode, um innere Organe wie Leber, Nieren oder Milz darzustellen. Mit der Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes (Abdomen) wird geklärt, ob Darmkrebs-Metastasen in anderen Bauchorganen (z.B. Leber) vorliegen.

Röntgenbild der Lunge und Computertomographie (CT)

Das Röntgen der Lunge dient neben der allgemeinen Beurteilung von Herz und Lunge zusätzlich der Suche nach möglichen Darmkrebs-Metastasen in der Lunge. Die Computertomographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, mit der der menschliche Körper in Schnittbildern dargestellt wird. Mit dieser Technik kann nicht nur der Tumor selbst, sondern auch mögliche Lymphnotenvergrößerungen oder Metastasen abgebildet werden.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, ermöglicht ebenfalls eine schichtweise Darstellung des Körpers, wobei hier keine Röntgenstrahlen, sondern wechselnde Magnetfelder verwendet werden. Mit dieser Technik ist die exakteste Darstellung der Ausdehnung und Anatomie eines Tumors möglich (wichtig zum Beispiel für die OP-Planung beim Enddarmkrebs). Wie beim CT kann man auch hier vergrößerte Lymphknoten oder sonstige Organmetastasen (besonders in der Leber) gut erkennen.

Blutuntersuchungen, inklusive Tumormarker (CEA)

Neben den allgemeinen Blutuntersuchungen zur Funktionsprüfung einzelner Organe wie Nieren oder Leber, können im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen zudem sogenannte Tumormarker bestimmt werden. Tumormarker sind Substanzen, die zwar verstärkt von Tumorzellen gebildet werden, jedoch auch bei Gesunden vorkommen können. Ein negativer oder normaler Tumormarker schließt eine Krebserkrankung weder aus, noch beweist ein erhöhter Tumormarker eine Krebserkrankung. Diese Werte dienen also hauptsächlich der Kontrolle des Krankheitsverlaufs (z.B. würde ein Anstieg der Werte nach erfolgter Tumoroperation auf ein Wiederauftreten der Krankheit hinweisen). Der wichtigste Tumormarker für Darmkrebs ist das CEA (carcino-embryonales Antigen).

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Krebszellen wachsen schneller und verbrauchen deshalb mehr Energie und Zucker als normale Zellen. Bei der Positronen-Emissions-Tomographie wird dies sichtbar gemacht. Dazu wird ein markierter Zucker gespritzt, der von den aktiven Krebszellen stärker aufgenommen wird als von normalen Zellen. Auf einem speziellen Untersuchungsbild wird die unterschiedliche Verteilung des markierten Zuckers dann sichtbar gemacht. Die PET gehört nicht zu den Routineuntersuchungen bei Darmkrebs, sondern wird nur bei speziellen Fragestellungen (z.B. Ansprechen auf eine Chemo- oder Strahlentherapie oder Rezidivdiagnostik) eingesetzt.

Anhand der Untersuchungsergebnisse ist zugleich eine Risikoabschätzung für einen operativen Eingriff möglich (Operabilität). Dazu gehört auch eine gründliche Überprüfung der Funktion von lebenswichtigen Organen wie Herz und Lunge.

Behandlung von Darmkrebs

Die operative Entfernung des Tumors ist der wichtigste Teil im Behandlungskonzept für Darmkrebs. Die Operation stellt in der Regel die einzige Chance auf völlige Heilung dar. Im Allgemeinen kann die Heilung jedoch nur dann erfolgen, wenn noch keine Streuung der Tumorzellen in andere Organe stattgefunden hat (in bestimmten Konstellationen kann heutzutage auch in diesen Fällen noch eine Heilung möglich sein). Deswegen ist es sehr wichtig, dass vor jeder Operation eine genaue Abklärung des Krankheitsausmaßes (Staging) erfolgt.

Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs)

Handelt es sich um ein Kolonkarzinom, so erfolgt die Operation baldmöglichst nach Diagnosestellung und Staging. Ein Patient kann nur geheilt werden, wenn der Tumor vollständig entfernt wird. Um dies sicherzustellen, wird der entfernte Tumor nach der Operation von einem Pathologen beurteilt und weiter untersucht. Dieser kontrolliert sowohl die Schnittränder des Präparates als auch die mitentfernten Lymphknoten. Je nach Ergebnis wird im Anschluss eine zusätzliche Chemotherapie notwendig.

Rektumkarzinoms (Enddarmkrebs)

Im Falle des Rektumkarzinoms muss nach Diagnosestellung zuerst die genaue Größe und Eindringtiefe des Tumors geklärt werden. Während bei kleineren Tumoren die sofortige operative Entfernung des Tumors empfohlen wird, sollte bei großen Tumoren zunächst eine Vorbehandlung mit Chemo- und Strahlentherapie (oder alleinige Strahlentherapie) zur Verkleinerung des Tumors erfolgen. Dies dient nicht nur zur Vereinfachung und Risikominderung der Operation, vor allem senkt die Vorbehandlung das Risiko, dass der Tumor nach der Operation erneut auftritt (Lokalrezidiv). Ob nach der Operation noch eine zusätzliche Chemotherapie notwendig ist, hängt von verschiedenen histopathologischen Kriterien ab.

Welche Information liefert die pathologische Untersuchung des Operationspräparates?

Nach der Operation beginnt die Arbeit des Pathologen. Dieser führt die feingewebliche Untersuchung von Operationspräparaten durch. Hierbei wird sowohl das Präparat als auch sämtliche entfernte Lymphknoten in dünnste Schichten geschnitten und mit speziellen Färbungen auf Tumorgewebe untersucht. Erst diese Untersuchungen können die exakte Größe des Tumors, die Ausbreitungstiefe und der Differenzierungsgrad bestimmen.

Außerdem überprüft der Pathologe die Schnittränder auf Tumorfreiheit, um sicherzustellen, dass der Tumor vollständig entfernt wurde. Schon während der Operation steht ein Pathologe zur Verfügung, um zu beurteilen, ob die Schnittränder noch einen Tumorbefall aufweisen und eventuell noch weiteres Gewebe entfernt werden sollte.

Tumor-Klassifikation

Durch die Aufarbeitung des Operationspräparates können wichtige Informationen gewonnen werden, durch die eine genaue Klassifikation des Tumors möglich ist. Diese Klassifikation bezeichnet man als TNM-Klassifikation und gibt das individuelle Ausmaß des Tumorbefalls für jeden einzelnen Patienten wieder, was für die weitere Therapie entscheidend ist. Bei der TNM-Klassifikation werden 3 Punkte wie folgt beurteilt:

  • T= Tumor: Dient zur Beurteilung von Eindringtiefe und Ausdehnung des Tumorbefalls auf die einzelnen Darmabschnitte (T1 bis T4)
  • N= Nodus (Lymphknoten): Dient zur Beurteilung von regionalen Lymphknotenmetastasen (N0=keine, N1=wenige bis N2=zahlreiche). Lymphknotenmetastasen sind generell mit einer schlechteren Prognose für den Patienten assoziiert, daher wird ab dem Stadium N1 eine anschließende Chemotherapie empfohlen.
  • M= Metastasen: Dient zur Beurteilung von Fernmetastasen in anderen Organen. Das M-Stadium wird in M0 (=keine Metastasen) oder M1 (=Metastasen) eingeteilt.

Tumorstadium

Anhand der erhobenen Tumorbefunde und der daraus resultierenden T-, N- und M-Klassifikation kann jedem Tumorpatienten ein Tumorstadium nach den UICC-Kriterien zugeordnet werden. Man unterscheidet 4 Stadien I–IV:

  • Stadium I: T1 oder T2 N0 M0
  • Stadium II: T3 oder T4 N0 M0
  • Stadium III: jedes T N1 oder N2 M0 (vorhandene Lymphknotenmetastasen)
  • Stadium IV: jedes T jedes N M1 (vorhandene Fernmetastasen)

Zusätzlich wird außerdem noch das „Grading“ beurteilt, das die Differenzierung des Tumors angibt. Der Differenzierungsgrad beschreibt, wie ähnlich das Tumorgewebe noch seinem ursprünglichen Darmgewebe ist. Je entarteter das Gewebe bereits ist, desto aggressiver ist der Krebs (G1=gut differenziert, G2=mäßig differenziert und G3=schlecht differenziert).

Ein weiterer wichtiger Faktor für Prognose und Therapie ist die R-Klassifikation, welche beschreibt, ob Resttumor im Körper verblieben ist (residualer Tumorstatus). Hierbei werden im Körper verbliebene Metastasen und die Schnittränder des Operationspräparates beurteilt. Je größer der Abstand der Schnittränder zum Tumor, desto besser ist die Prognose für den Patienten (R0= feingeweblich kein Tumor mehr sichtbar; R1 = Feingeweblicher Nachweis von Resttumor; R2 = Mit bloßem Auge erkennbar zurückgebliebener Resttumor oder Metastasen).

Nach der Darmkrebs-Operation

Im Tumorstadium III – IV kommt grundsätzlich eine zusätzliche Rezidiv- bzw. Metastasen-Therapie nach der Darmkrebs-Operation in Betracht. Die Tumornachsorge sollte von einer verlässlichen Stelle (Hausarzt, Tumorambulanz), unter Einbezug aller beteiligten Ärzte, geplant und organisiert werden. Voraussetzungen dafür sind eine vollständige Koloskopie vor oder baldmöglichst nach der Darmoperation und die Beurteilung des Allgemeinzustandes des Patienten.

Ob und wie oft im Einzelfall eine Tumornachsorge indiziert ist, kann dem Patienten erst nach der Operation mitgeteilt werden, wenn alle Befunde vollständig sind. Das Ziel der Nachsorge ist es, möglichst früh zu erkennen, falls der Tumor wieder anfängt zu wachsen (Rezidiv) oder neue Tochtergeschwülsten (Metastasen) auszubilden. In den ersten zwei Jahren nach der Darmkrebs-Operation ist das Risiko hierfür am größten und regelmäßige Kontrollen sind unerlässlich. Danach sinkt das Rezidiv-Risiko mit der Zeit immer weiter ab und die Abstände zwischen den Kontrollen können immer weiter verlängert werden:

  • beim Dickdarm-Krebs in den ersten 3 Jahren alle 6 Monate, im 4. und 5. Jahr im jährlichen Rhythmus
  • beim Enddarmkrebs sind hingegen im ersten Jahr 3-monatige Abstände empfehlenswert

Nach 5 Jahren kann die Darmkrebs-Nachsorge für gewöhnlich beendet werden.

Was beinhaltet eine Tumor-Nachsorge bei Darmkrebs?

Zur Basis-Nachsorge gehören

  • das ärztliche Gespräch
  • die körperliche Untersuchung
  • die Kontrolle von Laborparametern im Blut
  • die Bestimmung des Tumormarkers CEA
  • eine Ultraschalluntersuchung der Bauchhöhle
  • eine Röntgenaufnahme der Lunge

Ein weiterer fester Bestandteil der Nachsorge ist die Darmspiegelung (Koloskopie oder Rektoskopie). Beim Dickdarmkrebs empfiehlt man, die Koloskopie einmal pro Jahr durchführen zu lassen. Die Rektoskopie ist beim Enddarmkrebs vor allem an Anfang bei jeder Nachsorgeuntersuchung zu empfehlen.

Die Computertomographie (CT) wird innerhalb der Darmkrebs-Nachsorge nicht routinemäßig eingesetzt. Sie kann jedoch hilfreich sein, um nach der Operation den Anfangsstatus festzuhalten und so schon kleinste Veränderung schnell entdecken zu können.

Ernährung nach einer Darmkrebs-Operation

Durch die Ernährung kann der Patient nach einer Darmkrebs-Operation gezielt Einfluss auf die Stuhlkonsistenz, auf Blähungen sowie das allgemeine Wohlbefinden nehmen. Dennoch gibt es weder verbindliche Diätempfehlungen, noch pauschale Verbote.

Vermeidung bestimmter Nahrungsmittel

Grundlage der Ernährungstherapie ist die „Leichte Vollkost“, also das Meiden von Speisen und Getränken, die erfahrungsgemäß häufig zu Unverträglichkeiten führen. Hierzu gehören

  • Hülsenfrüchte
  • Pilze
  • Kohlgemüse
  • rohe Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Lauch
  • frittierte Speisen
  • Vollkornbrot mit ganzen Körnern
  • frisch gebackenes Brot
  • hart gekochte Eier
  • säurehaltige Lebensmittel
  • stark Gebratenes
  • Geräuchertes
  • scharf Gewürztes
  • zu heiße sowie zu kalte Speisen und Getränke
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • unreifes Obst

Es empfiehlt sich, zur individuellen Einschätzung der Nahrungsverträglichkeit ein Mahlzeiten- und Beschwerde-Tagebuch zu führen.

Empfehlungen zur Ernährung

Wurde bei der Darmkrebs-Operation ein künstlicher Darmausgang im Dünndarmbereich angelegt (Ileostoma oder Jejunostoma), fehlt die Funktion des Dickdarms, was zu einer verminderten Wiederaufnahme von Wasser und Elektrolyten führt. Dadurch kommt es zu dünnflüssigen, breiigen Stühlen und einer erhöhten Stuhlfrequenz. Für den Betreffenden ist es wichtig zu wissen, dass jede Aufnahme von Speisen und Getränken zu einer Entleerung führt. Langsames Essen und Trinken sowie gründliches Kauen kann hier sehr hilfreich sein.

Langfristig empfiehlt es sich, die Essgewohnheiten auf die mediterrane Küche umzustellen, denn diese beugt nicht nur Herzerkrankungen und Übergewicht vor, sondern auch bestimmten Formen von Krebs. Zur mediterranen Ernährung zählen

  • der tägliche und reichliche Verzehr von Obst, Gemüse und Salat
  • die Bevorzugung pflanzlicher Fette, wie Raps-, Oliven- oder Sojaöl
  • die Reduktion von Fett (Milchprodukte in Maßen, seltener Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren)
  • der häufige Verzehr von Fisch (2-3 Portionen / Woche)
  • möglichst mäßiger Genuss von Alkohol

Außerdem schließt die mediterrane Ernährung auch eine gesunde Lebensweise mit ein, Ruhe und Zeit beim Essen sowie regelmäßige körperliche Bewegung.

Brauche ich eine Chemotherapie nach der Darmkrebs-Operation?

Wenn bei der pathologischen Untersuchung des Operationspräparates tumorbefallene Lymphknoten nachgewiesen wurden, wird die Durchführung einer postoperativen (adjuvanten) Chemotherapie empfohlen. Auch wenn der Tumor an sich vollständig entfernt werden konnte, besteht in diesen Fällen das Risiko (bis zu 50 %), dass sich bereits einzelne Krebszellen in anderen Körperregionen abgesiedelt haben, ohne dass sie mit den heutigen Methoden entdeckt werden können. Großangelegte Studien haben gezeigt, dass eine prophylaktische (adjuvante) Chemotherapie das Rückfallrisiko deutlich senkt.

Weitere Indikationen für eine adjuvante Chemotherapie wären zum Beispiel auch in niedrigeren Tumorstadien, wenn der Tumor bei der Darmkrebs-Operation aufgebrochen war, der Tumor eine schlechte Zelldifferenzierung (G3) aufweist oder bei der Operation weniger als 12 Lymphknoten entfernt wurden. In diesen Fällen müssen die Experten individuell entscheiden, ob eine Chemotherapie angezeigt ist oder nicht.

Bei Enddarmtumoren in fortgeschrittenen Stadien führt man meist schon vor der Operation eine Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie durch (neoadjuvante Radiochemotherapie). Auch in diesen Fällen ist das Ziel, die Wahrscheinlichkeit eines Rezidives nach der Operation zu senken. Die Vorteile einer solchen Behandlung belegen ebenfalls zahlreiche große Studien.

Wenn sich bereits zum Zeitpunkt der Diagnose Darmkrebs Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben, ist die sogenannte palliative Chemotherapie angezeigt. In diesen Fällen ist das Therapie-Ziel die Verbesserung der Lebensqualität und die Lebensverlängerung, da eine Heilung meistens leider nicht mehr möglich ist. Heilung in fortgeschrittenen Darmkrebs-Stadien ist jedoch nicht unmöglich. In manchen Fällen kann die Chemotherapie Darmkrebs-Metastasen so weit verkleinern, dass sie chirurgisch entfernbar sein können.

Wie erfolgt eine Chemotherapie bei Darmkrebs?

Der Angriffspunkt einer Chemotherapie sind Zellen, die sich – wie Krebszellen – schnell teilen. Das betrifft aber leider auch gesundes Gewebe mit einer hohen Teilungsrate, wie etwa Haarzellen. Das Blut verteilt die Medikamente, auch Zytostatika genannt, im ganzen Körper, es handelt sich also um eine „systemische Therapie“.

Mittlerweile steht eine Vielzahl verschiedener Medikamente zur Verfügung, die je nach Stadium des Darmkrebses und des Allgemeinzustandes des Patienten individuell ausgewählt und kombiniert werden können. Meistens werden mehrere Medikamente nach einem festen erprobten Schema eingesetzt (z.B. FOLFOX-Schema). Sofern keine gesundheitlichen Probleme dagegen sprechen, kann eine Chemotherapie ambulant durchgeführt werden. Für die Verabreichung der Medikamente kann die Implantation eines venösen Portkatheters erforderlich sein, was die Behandlung für den Darmkrebs-Patienten einfacher und angenehmer macht.

Eine adjuvante Chemotherapie dauert normalerweise ein halbes Jahr, allerdings kann sich die Behandlungsdauer im metastasierten Stadium je nach Therapieansprechen verlängern. In diesen Fällen können neben den klassischen Zytostatika auch so genannte Antikörper (z.B. Cetuximab, Bevacizumab) eingesetzt werden. Antikörper binden an bestimmte Oberflächenstrukturen auf Krebszellen, die für das Tumorwachstum wichtig sind, und blockieren diese. In der regulären „adjuvanten“ Therapie haben Antikörper jedoch (bisher) noch keinen Stellenwert.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Chemotherapie auftreten?

Die möglichen, keineswegs zwingend auftretenden Nebenwirkungen einer Chemotherapie beruhen auf der Beeinträchtigung von sich schnell teilenden gesunden Zellen. Hierzu gehört beispielsweise das Knochenmark, in dem sich die verschiedenen Blutzellen bilden, sodass es im Laufe der Therapie zu Blutarmut, Blutungen und Infektionen kommen kann. Die weißen Blutkörperchen sind für die Infektionsabwehr am wichtigsten und erfordern während einer Chemotherapie unbedingt eine regelmäßige Kontrolle (Blutbild). Fällt ihre Zahl zu stark ab, muss die Therapie für eine Erholungszeit unterbrochen werden.

Da auch der Verdauungstrakt zu den schnell teilenden Geweben zählt, kann es bei einer Chemotherapie zu verschiedenen Nebenwirkungen in diesem Gebiet kommen. Hierzu zählen

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Geschmacksstörungen
  • Durchfälle

Glücklicherweise gibt es gegen diese Nebenwirkungen einige sehr effiziente Medikamente (z.B. Antiemetika).

Eine weitere mögliche Nebenwirkung von manchen Zytostatika ist der Haarausfall. Jedoch ist bei den gegen Darmkrebs eingesetzten Medikamentenkombinationen kein vollständiger Haarausfall zu erwarten. Auf alle Fälle wachsen die Haare nach Ende der Behandlung wieder nach und auch die anderen oben genannten Nebenwirkungen verschwinden nach Therapieende wieder.

Bei den bereits erwähnten Antikörpern sind im Allgemeinen nur wenige Nebenwirkungen zu befürchten. Da es sich um Eiweiße handelt, kann es selten zu allergischen Reaktionen kommen (z.B. akneförmiger Hautausschlag bei Cetuximab). Allgemein sollte Ihr behandelnder Onkologe Sie über die entsprechend dem Therapie-Schema zu erwartenden Nebenwirkungen aufklären und diese gegebenenfalls mit zusätzlichen Medikamenten behandeln.

Wann empfiehlt man bei Darmkrebs eine Strahlentherapie?

Eine weitere Therapie-Option stellt die Strahlentherapie (Radiotherapie) dar. Dabei bekämpft man die Tumorzellen lokal mit sehr energiereichen Strahlen. Die Strahlentherapie (meist in Kombination mit einer Chemotherapie) kommt allerdings nur bei Enddarmkrebs zum Einsatz. Vor der Operation (neoadjuvant) dient sie zur Verkleinerung des Tumors, während sie nach der Operation (adjuvant) Rezidive verhindern soll.

Bestrahlungstherapie
Medizinischer Linearbeschleuniger zur onkologischen Strahlentherapie © Thomas Hecker / Fotolia

Die Bestrahlung bedarf einer genauesten Planung und erfolgt dann ambulant für wenige Minuten an 5 Tagen in der Woche, etwa über einen Zeitraum von 5 Wochen. Auch hier gibt es Nebenwirkungen, dazu zählen

  • Durchfall
  • Hautreizungen (Trockenheit, Rötung)
  • gelegentlich Hautverfärbungen
  • Verhärtungen des Unterhautfettgewebes

Bei Dickdarmtumoren hat die Strahlentherapie keinen Stellenwert.

Psychoonkologische Therapie

Die Forschung hat gezeigt, dass es keine allgemeinen Faktoren gibt, die unsere Lebensqualität verbessern oder verschlechtern. Der Begriff Lebensqualität meint die persönliche Erfahrung der Krebserkrankung, Empfindungen und Beschwerden im seelischen, körperlichen und sozialen Leben. Zwischen verschiedenen Personen bestehen also große Unterschiede im Umgang mit der Erkrankung. Es kommt darauf an, wie der einzelne Patient die Belastungen verarbeitet, die die Erkrankung oder Behandlung verursachen kann. Viele dieser Belastungen sind vorübergehend, aber sie können auch anhalten und eine psychologische Behandlung erforderlich machen.

Während der Behandlung im Krankenhaus steht oft die Angst vor der Operation im Vordergrund. Wichtig ist es, in den Gesprächen mit dem behandelnden Arzt so viel zu fragen, wie man wissen und verstehen möchte, und auch seine Unruhe und Sorgen nicht zu verschweigen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus entwickelt sich aus vielen Anforderungen oft eine Überforderung.

Studien haben gezeigt, dass eine Hauptsorge von allen Krebskranken ist, die Erkrankung könne wieder auftreten oder sich ausweiten („Progredienzangst“). Diese Sorge ist normal und angemessen, allerdings kann sie auch überhandnehmen. In dieser Situation kann es hilfreich sein, darüber zu sprechen und sich der Angst anzunähern. Da die Bedeutung der psychischen Krankheitsverarbeitung zunehmend anerkannt wird, gibt es heute eine Vielzahl von entsprechenden Unterstützungsmöglichkeiten.

Psychoonkologische Ansprechpartner

… für die Suche nach Information und Psychoonkologen:
Krebsinformationsdienst
am Deutschen Krebsforschungszentrum, Tel. 0800 – 420 30 40,
www.krebsinformationsdienst.de

… für praktischen Rat und den Austausch mit anderen Darmkrebs-Patienten:
Deutsche ILCO Selbsthilfeorganisation
Tel. 0228 – 3388 9450; www.ilco.de

… für psychoonkologische Unterstützung und Psychotherapie (auch für Angehörige):
Psychoonkologische Ambulanz
der Klinik und Poliklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München; Terminvereinbarung Tel. 089 – 4140 4313

… für Sozialberatung und Vermittlung von Selbsthilfegruppen:
Bayerische Krebsgesellschaft
Tel. 089-5488 400; www.bayerische-krebsgesellschaft.de

Informationen zu Darmkrebs

DEUTSCHE KREBSGESELLSCHAFT e.V.
Straße des 17. Juni 106–108
10623 Berlin
Telefon: + 49 (030) 322 93 29 00
Fax: + 49 (030) 322 93 29 66
http://www.krebsgesellschaft.de/darmkrebs.html

Deutsche Krebshilfe e. V.
Buschstr. 32
53113 Bonn
Telefon: 02 28/7 29 90-0
Telefax: 02 28/7 29 90-11
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de

FELIX BURDA STIFTUNG
Rosenkavalierplatz 10
81925 München
Tel +49-89-9250 2501
Fax +49-89-9250 2713
Email: kontakt@foundation.burda.com
www.darmkrebs.de und www.felix-burda-stiftung.de

National Cancer Institue
U.S. National Institutes of Health
www.cancer.gov
Darmkrebs: http://www.cancer.gov/cancertopics/types/colon-and-rectal

Selbsthilfegruppen bei Darmkrebs

Deutsche ILCO, der Vereinigung für Stomaträger (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und für Menschen mit Darmkrebs
Deutsche ILCO e.V.
Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn
Telefon 0228 338894-50, Fax 0228 338894-75
E-Mail info@ilco.de
www.ilco.de

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Darmkrebs
Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband München
Seitzstr. 8, 80538 München
Ansprechpartnerin: Elisabeth Vogt
Tel.: 089-23 73-276, -278

Heilungschancen bei Darmkrebs

Die Gesamtprognose bei Darmkrebs hängt vor allem davon ab, inwieweit der Primärtumor und die dazugehörigen Lymphknoten vollständig entfernt werden konnten. Je früher der Tumor erkannt und entfernt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Aufgrund der verbesserten Vorsorgeuntersuchungen sind heutzutage über 50 % der Fälle heilbar. Sind jedoch bei Diagnosestellung bereits Darmkrebs-Metastasen in anderen Organen oder Lymphknoten vorhanden, ist die Prognose deutlich schlechter. In diesen Fällen ist das weitere Vorgehen davon abhängig, wie ausgedehnt der Tumorbefall im Körper ist. Die individuelle Entscheidung über die weitere Therapie sollte ein Gremium von Krebsexperten, zum Beispiel im Rahmen von speziellen Tumorkonferenzen, entscheiden.

Autor:
Prof. Dr. med. Robert Rosenberg

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